am ersten Sonntag im Oktober begehen wir das „Erntedank-Fest“, ein Fest, das die Christen schon etwa seit dem 3./4. Jahrhundert feiern. An diesem Tag wollen wir Gott besonders Dank sagen für all die guten Gaben, die uns die Natur immer wieder, Jahr für Jahr, schenkt; wir wollen danken für die Wunder der Schöpfung und uns gleichzeitig unserer Verantwortung für unsere Umwelt bewusst werden; wir wollen uns freuen über alles, was wir in diesem Jahr ernten konnten: die „Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit“, wie es bei der Gabenbereitung im Gottesdienst heißt.
Auf ein Zweifaches weisen uns diese Worte und das Erntedankfest als solches hin: einmal, dass wir Menschen aufgerufen sind, tätig und aktiv zu werden und so durch unser Arbeiten etwas schaffen und gestalten können; und zum zweiten, dass wir dabei Gott, unsern Schöpfer, der das Leben und die Zukunft aller Menschen auf der Erde will, nicht vergessen! Ein altes Sprichwort drückt es kurz und bündig aus: „An Gottes Segen ist alles gelegen!“ Ich denke, am Erntedankfest - und auch immer wieder mal zwischendurch im Jahr – tut es gut, einen Augenblick mal stille zu halten und genau daran zu denken.
Ein erfreuliches Ergebnis dieses Jahres, eine „Frucht menschlichen Nachdenkens, Planen und Gestaltens“ werden Sie in den nächsten Tagen in Ihrem Briefkasten finden, nämlich unseren neuen und ersten Pfarrbrief für den gesamten Seelsorgebereich, sozusagen einen „Seelsorgebereich-Brief“. „Augenblick mal“ heißt er, und er löst unseren bisherigen Pfarrbrief „Miteinander in St. Kunigund“ ab. Nehmen Sie sich also mal einen „Augenblick“ Zeit dafür und schauen Sie rein, was Sie da alles an guten Gedanken und wichtigen Informationen finden…
Dem „alten“ wie auch dem „neuen“ Redaktionsteam herzlichen Dank für all die Mühe und Arbeit, die in so einem literarischen Werk steckt, und weiterhin viel Spaß in der „SB-Redaktion“!
Ihnen allen, liebe Leser/innen, wünsche ich ein frohes Erntedankfest und viele gute Früchte, Zufriedenheit und Freude in Ihrer Arbeit!